Nachrichten

LOKAL-KRIMI

Kommissar »Worschfett« ermittelt im Vogelsberg

Mit »Totenwind« stellte Charly Weller am Samstag im Museum im Vorwerk in Ulrichstein seinen vierten Kriminalroman vor. Der spielt nicht nur im Vogelsberg, sondern auch in Namibia.

18. Februar 2019, 12:25 Uhr


Von Dieter Graulich

 

Autor Charly Weller liest in der Ständerhalle des Museums. (Foto: au)

Der Filmemacher und Regisseur zahlreicher TV-Folgen von »Die Kommissarin«, »Ein Fall für zwei« hat sich inzwischen auf Kriminalromane verlegt. »Totenwind« ist sein vierter Fall für Kommissar Roman »Worschtfett« Worstedt aus Gießen.

Nach unbekannten und dunklen Ecken von Gießen, Wetzlar und Wien geht es dieses Mal in zwei neue Bereiche menschlichen Fehlverhaltens: zu den Eingeborenen und Eingeplackten im Vogelsberg und nach Namibia, früher Deutsch-Südwestafrika. Charly Weller wurde in Marburg geboren. Er studierte zunächst Theologie, dann Jura- und Publizistik. Zwischenzeitlich betätigte er sich als Fotograf, Journalist, Taxifahrer, Versicherungsvertreter und Kinobetreiber.

Sein neuer Fall beginnt am 10. Oktober 2016. An diesem Tag steht der Mond der Erde am nächsten. In der ausgeräumten Feuerwehrhalle in Ulrichstein übergibt der Landrat vier teure Wärmebildkameras und dies muss gebührend gefeiert werden. Im Rahmen der Feierstunde wird das Stück »Das Landexamen« vorgeführt, wo es unter anderem korrekt auszusprechen gilt, wie das Mutterschwein in unterschiedlichen Dialektformen heißt nämlich mal »Fregglsau«, mal »Mock«.

 

Fregglsau und abgehackte Finger

Die nächste Szene: Ein Auto im Graben einer abgelegenen Landstraße im Vogelsberg. Im Kofferraum die Leichen eines Ehepaars mit aufgeschlitzten Pulsadern. Selbstmord oder Verbrechen? Und was hat es mit der abgetrennten Fingerkuppe auf sich, die am Vorabend auf der Polizeiwache in Grünberg abgegeben wurde?

Diese und einer Reihe weiterer Fragen müssen Kommissar Roman Worstedt und seine Kollegin Regina Maritz nachgehen, um mit ihren Ermittlungen schließlich in Namibia zu landen.

Denn die Hintergründe des Falls reichen zurück bis in die Kolonialzeit. Neben dem Spaß, den man in Charly Wellers Kriminalromanen garantiert serviert bekommt, gibt es bei ihm eine politische Ernsthaftigkeit, die sich sehen lassen kann. Immer wieder verschieben sich die Blickwinkel, verschränken sich Details, wird es bunt und farbig. Da werden einer reichen Frau auf ihrem Liegestuhl am Pool einer Villa in Bad Homburg vier Finger abgehackt, um an ihre Brillanten zu kommen, da sieht ein Banker in einem Penthouse in Frankfurt aus wie im Film »Wall Street«, da dreht ein Filmemacher im Vogelsberg »Entspannungsfilme ganz ohne Spuren der Zivilisation«, da soll ein Windrad höher als die Türme in Abu Dhabi werden. Einige Szenen aus dem neuen Buch trug der Autor in der Ständerhalle des Ulrichsteiner Museum vor und es war zuweilen sehr still, an anderen Stellen wurde wiederum herzhaft gelacht.


Advent im Museum 2018

Hier ist für Alle etwas dabei - Fotos: Dieter Graulich

ULRICHSTEIN 11. „Advent im Museum im Vorwerk“

Nass-kaltes Wetter sorgt für weniger Besucher

03.12.18 - Alljährlich am ersten Advent Wochenende verwandelt sich das „Museum im Vorwerk“ in Ulrichstein in ein Weihnachtsparadies. Alles was man für die festliche Zeit braucht ist hier zu finden. Ob es die leckere Teemischung, der Festtagsschmuck, Krippenzubehör, Schmuck und Geschenke oder einfach das gesellige Beisammensein bei Kaffee und Kuchen sind, das man in der stillen Jahreszeit sucht, ist dann im Museum zu finden.

 


Neu in diesem Jahr waren Miniworkshops, in denen sich interessierte Besucher direkt bei den Künstlern kleine Kunstwerke und Geschenke selber basteln konnten. Im Mittelpunkt der beiden Tage stand allerdings der Wollmarkt. Da Handarbeiten sich neuerdings wieder sehr großer Beliebtheit erfreuen, war es dem Museumsteam ein Anliegen, beste Wollfärberinnen und Wollspinnerinnen zum Markt einzuladen und Wolle in den unterschiedlichsten Farben und Zusammensetzungen zu präsentieren. Mit zwei unterschiedlichen Spinnrädern demonstrierten Frauen, wie früher die Wolle gesponnen wurde. Der Wollmarkt insgesamt kam gut an.

Aufgrund der nur wenigen Besucher am Samstag konnte das Folklore Ensemble der Musikschule Lauterbach leider nur vor wenig Leuten sein musikalisches Können zum Besten geben. Fast nicht angenommen wurde auch das große Bastelangebot für die Kinder, da nur sehr wenige anwesend waren. Besser frequentiert waren die beiden Bereiche für das leibliche Wohl. Im ersten Stock luden die Landfrauen Unter-Seibertenrod zu Kaffee und Kuchen ein und im Bistro des Museums sorgte das Museumsteam für das leibliche Wohl der Gäste. Mit dabei war auch der Vogelsberger Krippenbaumeister Thomas Rodemer (Herbstein), der einige seiner selbstgefertigten Krippen zeigte und deren Herstellungsweise demonstrierte. (gr) +++

 

 


 

 

Für den ausscheidenden stellvertretenden Vorsitzend Andreas Rüb (rechts) wurde Norbert Zejewski (links) gewählt. In der Mitte: Vorsitzende Heike Erbes. - Foto: Dieter Graulich


ULRICHSTEIN Weniger Besucher

"Wichtige Attraktion": Förderverein „Museum im Vorwerk“ zieht Bilanz

12.11.18 - "Die Besucherzahlen aus den vergangenen Jahren konnten im letzten Jahr nicht erreicht werden", bedauerte Vorsitzende Heike Erbes in ihrem Bericht für 2017 des Förderverein „Museum im Vorwerk“. Mit einem Rückgang von rund 700 Besuchern habe nun auch der Trend rückläufiger Besucherzahlen, wie sie zum Teil in anderen Museen schon in den Vorjahren zu verzeichnen waren, jetzt auch das „Museum im Vorwerk“ erreicht. Auch das Fehlen der Großveranstaltung „Tag der Jagd“, der nur alle zwei Jahre stattfindet, sowie des „Hexenwerks im Vogelsberg“ seien für den Rückgang der Besucherzahlen verantwortlich. Insgesamt kamen 2.068 Besucher. Hinzu kämen allerdings noch die Besucher der jeweiligen Eröffnungsveranstaltungen der Ausstellungen, die in der Statistik nicht enthalten seien.

In ihrem Rückblick im Bistro des Museums ging die Vorsitzende auf die zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen des abgelaufenen Museumsjahres ein. Als „Zugpferde“ hob sie dabei Ostereiermarkt, Herbstmarkt und den Kunsthandwerker- und Hobbykünstlermarkt „Advent im Museum“ hervor.

Mit 83 Mitgliedern ist die Zahl gegenüber aus dem Vorjahr nur leicht gesunken, da waren es noch 89. Unter den 83 Mitgliedern sind sieben Vereine und Institutionen. Bei den anstehenden Vorstandswahlen, die durch den beruflichen Wechsel des stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Rüb von der Stadt Ulrichstein zum Landkreis Vogelsberg erforderlich wurden, wählten die Mitglieder Norbert Zejewski (Helpershain) in dieses Amt.

Bürgermeister Edwin Schneider zollte dem gesamten Museumsteam sowie dem Förderverein Respekt für die Ausrichtung der vielen Veranstaltungen, die immer mit sehr viel Arbeit verbunden seien. Das „Museum im Vorwerk“ sei, neben dem Vogelsberggarten und dem Badebiotop, eine der wichtigsten Attraktionen von Hessens Bergstädtchen und werde auch weiterhin erhalten, obwohl es zu den sogenannten „freiwilligen Leistungen“ der Stadt zähle, da es jährlich bezuschusst werde. Die freiwilligen Leistungen stünden deshalb alljährlich beim Haushaltssicherungskonzept auf dem Prüfstand. Durch die Leistungen des Fördervereins hielten sich diese beim Museum aber in einem finanziell erträglichen Rahmen.

Heike Erbes dankte in ihrem Schlusswort dem „Kinderbetreuungsteam“, das es verstanden hätte, Kinder und Jugendliche für die Veranstaltungen des Museums zu begeistern. Dank ging auch an die Landfrauen von Ulrichstein, Unter-Seibertenrod und Rebgeshain für die Mitwirkung bei den Großveranstaltungen. In ihre Dankesworte schloss die Vorsitzende auch die Mitarbeiter der Stadt einschließlich des Bauhofes sowie des Magistrats ein, die immer mit Rat und Tat zur Seite stehen würden. Dank ging auch an ihren bisherigen Stellvertreter Andreas Rüb für dessen sehr gute Arbeit.

Abschließend machte sie auf den Adventsmarkt „Advent im Museum“ am ersten Dezember Wochenende aufmerksam. Einlass ist am Samstag, 1. Dezember, von 13 Uhr bis 17 Uhr und am Sonntag, 2. Dezember, von 10 Uhr bis 17 Uhr.  (Dieter Graulich) +++

 

 


ULRICHSTEIN Ein unterhaltsamer Nachmittag

Guter Besuch beim Spinnstubennachmittag im Museum im Vorwerk

14.11.18 - Am Sonntagnachmittag öffnete wieder die Spinnstube im „Museum im Vorwerk“ in Ulrichstein ihre Pforten. Knapp 30 Besucher verschiedensten Alters lauschten im Bistro des Museums, bei Kaffee und Kuchen den beiden Spinnstuben Musikanten Albert Schmelz und Axel Gladrow. Die beiden gaben bekannte Heimatlieder und Gassenhauer, wie: Kleine Annabell, Es gibt kein Bier auf Hawaii oder jetzt kommen die lustigen Tage zum Besten. Die begeisterten Zuhörer sangen kräftig mit und es wurde auch herzlich über die lustig erzählten Anekdoten von Albert Schmelz gelacht.

Bei Kaffee und Kuchen wurde kräftig ...

Natürlich darf Handarbeiten in einer Spinnstube nicht fehlen und so wurde gestrickt, gehäkelt und aber auch lebhafte Gespräche dabei geführt. Frau Clauss mit dem Ashford Traditional Spinnrad, Frau Bardh mit einem Asthäkchen, der Vorstufe zum Handspindeln und Frau Tezlaff mit einem Bock Spinnrad, sponnen Wolle von eigenen Schafen und interessierte Gäste durften sich auch gerne an den Rädern ausprobieren. Es war ein runder, unterhaltender Nachmittag der sicherlich im nächsten Jahr im Februar oder März wiederholt wird.

Gäste, die Interesse haben an der nächsten Veranstaltung teil zunehmen dürfen sich gerne im Museum oder unter der Telefonnummer 06645/8936 melden.    ++gr++

 

 


JHV 2016: 20-jähriges Bestehen 2016 im Mittelpunkt der Museumsarbeit

Der Förderverein "Museum im Vorwerk" zog Bilanz des Museumsjahres 2015...

Weitere Infos: JHV 2016


Das Museum erhält zwei wertvolle Exponate von Wolfgang Weitz

Zwei wertvolle historische Jagdwaffen erhielt das „Museum im Vorwerk“ jetzt von Wolfgang Weitz. Der 90-jährige Niddaer übergab eine doppelläufige Büchsflinte und eine sogenannte Vogelflinte.

Weitere Infos: hier


„Museum im Vorwerk“ feierte 20-jähriges Jubiläum

Vom Museumsteam wurden bis heute insgesamt 42 Märkte organisiert und über 120 Wechselausstellungen mit den unterschiedlichsten Künstlern und zu den unterschiedlichsten Thematiken. Das Spektrum reichte von reinen Kunstausstellungen, Fotoausstellungen bis hin zu kulturhistorischen, naturwissenschaftlichen und handwerklichen Themenbereichen.

Mehr im Pressebericht mit Bilder - von Dieter Graulich


Hexenwerk am Vogelsberg - ein klasse Event!

Das Herold-Flynn-Team mit Leiter Axel Loh (ganz rechts stehend) nach der Schluss-Show am Sonntag-Nachmittag

Das Museumsteam und die Stadt Ulrichstein bedanken sich ganz herzlich beim kompletten "Herold-Flynn-Team" und besonders bei Leiter Axel Loh für die großartige Veranstaltung "Hexenwerk am Vogelsberg", die an den beiden Tagen (9. + 10. Mai) für viele heitere Stunden und staunende Kinderaugen rund um das Museum gesorgt haben! Das große Engagement der Akteure und die "phantastische Atmosphäre" auf dem Gelände und im Museum waren beeindruckend - ein rundum gelungendes Event!


Ursula Hofrichter präsentiert außergewöhnlich Fotografien im Museum im Vorwerk

Pressebericht zur Ausstellungseröffnung am Sa. 27.06.2015...


Presseankündigung: Hexen und Drachen in Ulrichstein

Bild: Dieter Graulich

Am 09. und 10. Mai präsentieren Regisseur Axel Loh und sein Herold Flynn Team im Museum im Vorwerk das „Hexenwerk am Vogelsberg“ mit dem Thema Drachenwelten.

Entstehen wird ein faszinierender Themenpark mit vielen Hexenhäusern und Bühnen, die von Akteuren in historischen Kostümen belebt werden.

[mehr...]


Pressebericht zur Jahreshauptversammlung 2015

JHV 2015

„Museum im Vorwerk“ mit leicht steigender Besucherzahl
Vorsitzender Andreas Rüb zieht positive Bilanz
Am 3. Oktober 2016 soll 20-jähriges Jubiläum sein

[mehr...]


Pressebericht zum 17. Tag der Jagd

Tag der Jagd im Museum im Vorwerk sehr gut besucht
Zwei Vorträge und Jagdhundevorstellung

Immer wieder ein Anziehungspunkt für Jäger und Bevölkerung ist der „Tag der Jagd“ anfangs November im „Museum im Vorwerk“. Gemeinsam wird er von der Hegegemeinschaft Herbstein-Ulrichstein und dem Förderverein Museum im Vorwerk organisiert und soll die Verbundenheit des Jagdwesens mit unserer Bevölkerung neu dokumentieren und beleben.
[weiterlesen...]


Ausstellung „Aquarelle…Aquarelle“ im „Museum im Vorwerk“  eröffnet
Das Aquarell steht meist am Anfang jedes Malens
Kunstausstellungen im Museum haben eine gute Tradition

[lesen Sie mehr...]


"Ernst-Eimer-Stube" erhält Exponate des Museums im Vorwerk

Ernst-Eimer-Stube

Die Original-Staffelei mit Palette und einen Regenschirm von Ernst-Eimer übergaben jetzt Andreas Rüb vom Förderverein „Museum im Vorwerk“ in Ulrichstein und dessen Vorgänger Peter Kraus an Ruth Neeb, die die „Ernst-Eimer-Stube“ in der Lohgasse in Groß-Eichen eingerichtet hat. [mehr...]


Pressebericht zur Jahreshauptversammlung 2014

„Museum im Vorwerk“ mit beständigen Besucherzahlen; Vorsitzender Andreas Rüb zieht seine erste Bilanz
[mehr...]