JHV 2018

"Wichtige Attraktion": Förderverein „Museum im Vorwerk“ zieht Bilanz

12.11.18 - "Die Besucherzahlen aus den vergangenen Jahren konnten im letzten Jahr nicht erreicht werden", bedauerte Vorsitzende Heike Erbes in ihrem Bericht für 2017 des Förderverein „Museum im Vorwerk“. Mit einem Rückgang von rund 700 Besuchern habe nun auch der Trend rückläufiger Besucherzahlen, wie sie zum Teil in anderen Museen schon in den Vorjahren zu verzeichnen waren, jetzt auch das „Museum im Vorwerk“ erreicht. Auch das Fehlen der Großveranstaltung „Tag der Jagd“, der nur alle zwei Jahre stattfindet, sowie des „Hexenwerks im Vogelsberg“ seien für den Rückgang der Besucherzahlen verantwortlich. Insgesamt kamen 2.068 Besucher. Hinzu kämen allerdings noch die Besucher der jeweiligen Eröffnungsveranstaltungen der Ausstellungen, die in der Statistik nicht enthalten seien.

In ihrem Rückblick im Bistro des Museums ging die Vorsitzende auf die zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen des abgelaufenen Museumsjahres ein. Als „Zugpferde“ hob sie dabei Ostereiermarkt, Herbstmarkt und den Kunsthandwerker- und Hobbykünstlermarkt „Advent im Museum“ hervor.

Mit 83 Mitgliedern ist die Zahl gegenüber aus dem Vorjahr nur leicht gesunken, da waren es noch 89. Unter den 83 Mitgliedern sind sieben Vereine und Institutionen. Bei den anstehenden Vorstandswahlen, die durch den beruflichen Wechsel des stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Rüb von der Stadt Ulrichstein zum Landkreis Vogelsberg erforderlich wurden, wählten die Mitglieder Norbert Zejewski (Helpershain) in dieses Amt.

Bürgermeister Edwin Schneider zollte dem gesamten Museumsteam sowie dem Förderverein Respekt für die Ausrichtung der vielen Veranstaltungen, die immer mit sehr viel Arbeit verbunden seien. Das „Museum im Vorwerk“ sei, neben dem Vogelsberggarten und dem Badebiotop, eine der wichtigsten Attraktionen von Hessens Bergstädtchen und werde auch weiterhin erhalten, obwohl es zu den sogenannten „freiwilligen Leistungen“ der Stadt zähle, da es jährlich bezuschusst werde. Die freiwilligen Leistungen stünden deshalb alljährlich beim Haushaltssicherungskonzept auf dem Prüfstand. Durch die Leistungen des Fördervereins hielten sich diese beim Museum aber in einem finanziell erträglichen Rahmen.

Heike Erbes dankte in ihrem Schlusswort dem „Kinderbetreuungsteam“, das es verstanden hätte, Kinder und Jugendliche für die Veranstaltungen des Museums zu begeistern. Dank ging auch an die Landfrauen von Ulrichstein, Unter-Seibertenrod und Rebgeshain für die Mitwirkung bei den Großveranstaltungen. In ihre Dankesworte schloss die Vorsitzende auch die Mitarbeiter der Stadt einschließlich des Bauhofes sowie des Magistrats ein, die immer mit Rat und Tat zur Seite stehen würden. Dank ging auch an ihren bisherigen Stellvertreter Andreas Rüb für dessen sehr gute Arbeit.

Abschließend machte sie auf den Adventsmarkt „Advent im Museum“ am ersten Dezember Wochenende aufmerksam. Einlass ist am Samstag, 1. Dezember, von 13 Uhr bis 17 Uhr und am Sonntag, 2. Dezember, von 10 Uhr bis 17 Uhr.  (Dieter Graulich) +++